Cabo Verde

neun faszinierende Inseln im Zentral-Atlantik,
sonnendurchflutet mit weiten Stränden und schroffen Bergen,
kreolische Musik und Geschichte, offen und demokratisch.

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Cabo Verde Karte ©Pitt Reitmaier

Drei gebirgige Inseln im Norden

Santo Antão / Cabo Verde ©Pitt Reitmaier

Santo Antão

Ein weites Netz jahrhundertealter Maultierwege überspannt die Insel und bietet genüssliche Wanderungen durch Nadel- und Laubwälder am Pico da Cruz, schwindelerregende Abstiege in die ganzjährig grünen Täler des Nord-Ostens, weite Wüstenwanderungen durch vulkanische, knochentrockene Hochebenen zum Tope de Coroa (1979m), dem höchsten Berg der Insel, sowie Wege entlang der wilden Küsten.
Die Insel ist völlig zu Recht als die Wanderinsel bekannt. Um die Vielfalt der Wege und Landschaften kennen zu lernen, ist eine Woche das Minimum. Drei Wochen sind sinnvoll, will man die Insel zu Fuss umrunden.
São Vicente / Cabo Verde ©Pitt Reitmaier

São Vicente

wird ganz von der Hafenstadt Mindelo und ihrer Geschichte bestimmt. Es ist eine faszinierende atlantische Mischung, in der das Britischen Empire zur Zeit weltumspannender Dampfschiffahrtslinien und Telegraphenstationen den Ton angab. Portugiesisch-koloniales Flair kam hinzu. Als regionales Verwaltungs- Handels- und Bildungszentrum der nördlichen Inseln ist Mindelo heute bestimmend im Musik- und Kulturbetrieb. Der Stadtstrand Laginha, ein kindersicherer Strand in Baia das Gatas, die einzige moderne Marina für Segelboote und Hochsee-Sportfischerboote machen São Vicente zum bekannten Segel- Sportfischer- und Surfrevier. Hier verbindet man den Wanderurlaub auf Santo Antão oder einen Segel-Urlaub mit ein paar Tagen Strand und Kultur. Dabei ist nicht zu übersehen, dass es auch schöne Wanderungen gibt.
Saão Nicolau / Cabo Verde ©Pitt Reitmaier

São Nicolau

ist trotz kleiner Fläche und Bevölkerung sehr vielfältig und weitläufig. Ausladendende, trockenen Halbinseln im Osten und Süden und der Naturpark Monte Gordo machen die Insel zu einer herausragenden Wanderinsel. Raumgreifende Kopfsteinpflasterstraßen und Gebirgstrails sind sehr attraktiv für Mountainbiker wie für Tourenfahrer.
Weite Sandstrände zum Baden, die flache Meereszone hinaus zu den Inseln Branco und Razo fürs Sportfischen, Segeln und Surfer; São Nicolau bietet Idealbedingungen für Wassersportler. Der historischen Stadtkern von Vila Ribeira Brava, die Seminarschule von Calejão und der histroische Hafen Preguiça erinnern an die große Zeit, als die Insel das religiöse und weltliche Zentrum der Bildung Westafrikas und die Keimzelle nationalen Bewußtseins der Kapverdianer war.

Drei flache Strand-Inseln im Osten

Sal

Sal

ist bekannt als Weltklasse-Surf-Reviere im Süden der Insel. Die Stadt Santa Maria entwickelt sich dank der weiten weissen Stände mit 350 Tagen Sonnenschein im Jahr zum international geschätzten Bade- und Wassersportzentrum. Der internationale Flughafen bietet die beste Anbindung zu den anderen Inseln und nach Europa.
Porto Ferreira - Boa Vista - Kap Verde - kapverdische Inseln

Boa Vista

als drittgrößte der Inseln ist wüstenhaft und dank des internationalen Flughafens von Europa aus günstig zu erreichen. Ein Insel-Sahel im Atlantik mit 350 Sonnentagen pro Jahr, nur minimalen Niederschlägen und langen, hellen Sandstränden und modernen Hotels. Eine kleine Fangemeinde Boa Vista als idealen Ort für den Ultra-Marthon, für Langstrecken- und Wüstenwanderungen erobert.
Vila do Maio - Kap Verde - kapverdische Inseln

Maio

ist die kleinste der flachen Strand-Inseln, per Inlandsflug und per Fähre ab Praia zu erreichen und unverändert verträmt. Der international-lärmige Strandtourismus ist noch nicht angekommen. Palmenhaine, abgelegene Dörfer und kilometerweite Strände erf
üllen jeden Wunsch nach ungestörter Einsamkeit.

Drei gebirgige Inseln im Süden

Santiago / Cabo Verde

Santiago

wurde als erste Insel entdeckt und besiedelt. Hier fand die Kreolisierung statt, hier entstand die kapverdische Kultur, hier lebt heute mehr als die Hälfte der Bevökerung des Archipels. Der erste Siedlungsort, Cidade Velha, ist von der UNESCO als bedeutendes Kulturerbe der Menschheit ausgezeichnet. Die Hauptstadt Praia ist Sitz der Regierung und Handels, Verkehrs- und Bildungszentrum.
Im Inselinneren erheben sich Pico d' Antónia und die Serra de Malagueta als teils bewaldete, subtropische Reviere fürs Bergwandern und MTB-fahren. Tarrafal im Norden war zu Zeiten des portugieischen Faschismus als Konzentrationslager bekannt, heute ist es eine aufstrebende Regionalstadt, an der sich Strand- und Bergtourismus ideal ergänzen.
Fogo / Cabo Verde ©Pitt Reitmaier

Fogo

A Ilha do Fogo, Insel des Feuers, ragt als fast 3000m hoher, aktiver Vulkan aus dem Atlantik. Wanderer aus aller Welt kommen hierher, um den Pico do Fogo zu besteigen, dem Vulkan am Pico Pequeno, am Krater des letzten Ausbruchs von 2014 in den geröteten Rachen zu schauen. Neben dieser Attraktion geraten die vielen vielen beeindruckenden Wanderwege und auch die historische Stadt São Filipe unverdient ins Hintertreffen. Statt des vielpraktizierten Rauf-Runter-und schnell weg empfehlen wir 14 Tage auf Fogo / Brava zu verbringen, um die Inseln kennen zu lernen. Es lohnt sich!
Brava / Cabo Verde ©Pitt Reitmaier

Brava

ist mit der Färe ab Fogo zu erreichen, ein verträumtes Inselchen mit seit den 1940ern schwindender Bevökerung, grüner als die benachbarten Inseln und stark mit den USA verbunden durch die Emigration an die Ostküste Amerikas, die nahezu alle Familien erfasst hat. Die kleine Stadt Vila da Nova Sintra liegt auf der Höhe historisch interessant und perfekter Ausganspunkt für ein Dutzend Wanderungen. Im Dreierpack genossen, füllen die südlichen Inseln einen drei- bis vierwöchigen Urlaub, stressfrei und erholend.

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updated: 15.12.16