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Touristen Information - Lucete Fortes
 

Vulkanausbruch - Insel Fogo - Cabo Verde
2014 - 2015
Kapverden - Kapverdische Inseln

Bevölkerung der Chã das Caldeiras wurde evakuiert
Lava zerstörte die Dörfer Portela und Bangaeira
Der Ausbruch endete am 08 02 2015

Karte Kapverdische Inseln Cabo Verde klein Ilha do Sal Maio Santo Antão São Vicente São Nicolau Boa Vista Santiago Brava Fogo

Krater 2014 Cha das Caldeiras - Pico do Fogo - Cabo Verde - kapverden
Chã das Caldeiras - Ilha do Fogo - Panoramablick vom rauchenden Krater 2014 zur Bordeira do Fogo © Pitt Reitmaier

Zuletzt aktualisiert am:27.05.2015 11:00 (UTC-01:00 Cape Verde time)

Vulkanausbruch auf der Insel Fogo - Republik Cabo Verde

Verlauf:

In der Nacht von Freitag 21 auf Samstag 22.11.2014 war in der Chã das Caldeiras ein Grollen und Beben tief unter den Füßen wahrzunehmen und die Zentrale Vulkanologische Beobachtungsstation in São Vicente bestätigte vermehrte seismische Aktivität, die auf einen bevorstehenden Ausbruch hinwies.

Der Ausbruch begann am Sonntag 23.11.2014, 10 Uhr, nahe dem Ort des vorangegangenen Ausbruchs von 1995, der damals den Pico Pequeno schuf. Während die Schwachstelle, die vor 19 Jahren den Ausbruchsort bestimmte von Nordosten nach Südwesten verlief, nutzt der aktuelle Ausbruch eine weitaus größere Fissur in Nord-Süd-Richtung. Hierin ähnelt er dem Ausbruch 1951.

Fogo - Cabo Verde - Karte - Map NE

 

Nach kurzer Zeit erschien eine zweite Austrittsöffnung, gefolgt von weiteren - so dass am 25.11.2014 bereits sieben Austrittsöffnungen gezählt wurden.
Die Fließrichtung der Lava ist ebenfalls verschieden vom Ausbruch 1995. Ein Strom schiebt sich aus zwei, später 8 Austrittsöffnungen, die sich am 27.11.2014 zu einem gemeinsamen Krater vereinigten, in zwei Hauptrichtungen vor:
- In südlicher Richtung zum Südeingang des Naturparks, Besuchern bekannt durch ein Hinweisschild und den ersten Blick in die Weite der Chã.
- In nord-westlicher Richtung in zwei Hauptströmen zum Naturparkgebäude und in einem weiten Bogen zur Siedlung Portela. Dieser meist 5m hohe Strom grober Brockenlava beschreibt einen Bogen entlang der Staubstraße unter der Bordeira.

Die Fließgeschwindigkeit der Lava ist wesentich höher als beim Ausbruch 1995 und so wird berichtet, dass die grossen glühenden Brocken etwa 25m pro Stunde vorwärsschreiten.

Am 26.11.2014 hat die Geschwindigkeit deutlich abgenommen auf 5 m/h.
Am 27.11.2014 erreichten der Lavastrom den Aussenbereich von Portela und kam am 28.11.2014 zum Stehen.
Am 30.11.2014 nahmen die seismischen Aktivitäten in den frühen Morgenstunden erheblich zu. Sie waren auch in an die Chã grenzenden Zonen spürbar. Mehrere neue Austrittsöffnungen erschienen und der Lavafluss verstärkte und beschleunigte sich bis zum Nachmittag. Die Lava strebt zur Zeit mit 20 m/h in Richtung Portela.
Als Referenzpunkt, an den sich Besucher erinnern, wird die Pension Pedra Brabo genannt, von der die Lava nur 30m entfernt ist; von der Grundschule sind es 60m.
Die Geländekante am nördlichen Ortsausgang von Portela, ab der wegen des steiler abfallenden Geländes eine starke Beschleunigung des Stroms zu erwarten stünde, ist nicht erreicht und Bangaeira frei von Lava.
Am 01.12.2014 fließt die Lava mit nahezu unveränderter Intensität weiter und hat die provisorische Staubstraße, über die die Evakuierung der letzten Tage vollzogen wurde, zerstört. Der Ausstoß an Gasen bleibt auf hohem Niveau (9.5 Kilotonnen Schwefeldioxid pro Tag gegenüber 11 Kilotonnen am Vortag). Am Nachmittag beruhigt sich die Siuation und die Lava kommt fast zum Stillstand.
Am 02.12.2014 nimmt die Intensität in den frühen Morgenstunden stark zu und mehrere Lavaströme dringen weit in den Ort Portela vor.
Am 03.12.2014 nimmt die Intensität der Eruption und die Geschwindigkeit, mit der die Lava fortschreitet, auf unter 1m/h ab. Um 06.00 steht die Front nahe der katholischen Kirche und des Weinkellers (Adega) der Weinbaukooperative.
Am 04.12.2014 bleibt es ruhig, die Lavafront ist nahezu zum Stillstand gekommen.
Am 05.12.2014 nahm die Intensität in den frühen Morgenstunden erneut zu und die für die fortgeschrittene Eruptionsphase erwarteten weniger viskösen und somit schnelleren Lavaflüsse haben begonnen. Ein starker Strom schnellfließender Lava, der teils einen vorbestehenden Lavatunnel nutzt, zieht rasch nach Norden. Um 10.00 war er noch 1.7 km vom Dorf Portela entfernt, um 22.00 nur noch 400 m.
Am 06.12.2014 geht auf die küstennahen Orte im Nord-Osten der Insel in und um Mosteiros erstmals seit Beginn der Eruption ein leichter Aschenregen nieder.
Die Intensität des Ausbruchs nahm im Laufe des Tages zu und am Nachmittag erreichten die schnellfließenden Lavaströme (4 m/min) in großer Menge den Ort Portela in drei Lavafronten, die die Lavafronten der Vortage über- und unterfließend verstärken sowie einer vierten Front, die rasch ins Siedlungsgebiert eindringt.
Gegen 20:00 ist Portela völlig erfasst und die Lava bewegt sich schnell auf den zweiten Ortsteil Bangaeira zu.
Am 07.12.2014 08.00 fließen die Lavafronten in einer Gesamtbreite von rund 500m weiter. Eine Zunge folgt der Straße und dringt etwa 200m tief nach Bangaeira ein, gegen 11.00 steht sie bereits in der Mitte des Dorfs, gegen 13:00 ist ganz Bangaeira erfasst.
Am 08.12.2014 schieben sich drei Lavaströme unterschiedlicher Geschwindigkeit in einer Gesamtbreite von 300m nordwärts. Um 07.00 haben sie Pé di Monti erreicht und es fehlt wenig, um die nördliche Grenze des Naturparks, Fernão Gomes und damit die Chã das Caldeiras zu verlassen und in das dichte Waldgebiet des Monte Velha einzudringen. Um 20:00 wird berichtet, dass die eruptive Intensität während des Tages gering war und die Lavafronten nahezu zum Stillstand gekommen sind, so dass sie die Chã das Caldeiras nicht verlassen haben.
Vom 09.12.2014 bis zum 11.12.2014 werden Gas und Aschen bei abnehmender Eruptionsintensität ausgestoßen und die Lavafronten schreiten nur wenig voran.
Am 12.12.2014 fliesst bei mässiger Eruptionstätigkeit wieder zähe Lava aus dem neuen Krater. Die Mengen sind im Vergleich zu den ersten Dezembertagen gering, doch insgesamt setzt sich die eruptive Aktivität mit Schwefeldioxidmengen zwischen 8000 und 11000 t/d und Aschenauswurf unverändert fort. Über Portela gingen vulkanische Bomben nieder. Die Lavafront bei Pe di Monti rund 600m nördlich vom zerstörten Ort Bangaeira in Richtung Fernão Gomes steht nahezu still.
Am 13.12.2014 bleibt die Situation unverändert.
Am 14.12.2014 setzen silch die Lavafronten in Portela erneut, sehr langsam, in Bewegung und strömen auf Bangaeira zu. Die südlichen Lavaströme in Richtung Cova Tina kommen ebenfalls wieder in Bewegung.
Am 15.12.2014 bleiben die Lavazungen, die erneut nach Portela eingedrungen sind, in langsamem Fortschreiten (ca 30m pro Tag). Die Geländekante Richtung Bangaeira (Casa Ramiro) ist erreicht und entsprechend dem hier heftigen Gefälle dringen die Laven erneut in Bangaeira ein.
Am 16. und 17.12.2014 bleibt die Situation unverändert, aus den Lavatunneln der abkühlenden Lavafelder dringt Lava sehr langsam weiter nach Süden in landwirtschaftlichers Gebiet am Mt. Saja. Die Lavafront bei Portela / Bangaeira hat sich in mehr als einem Tag nur um 50 m weiterbewegt.
Am 18. und 19.12.2014 bewegen sich Ströme relativ schnellfließenderr Lava im Bereich des Monte Saia und auf Djeu Lorna zu.

In der letzten Dezemberwoche 2014 haben die seismischen Aktivitäten und Explosionen deutlich nachgelassen. Der Ausstoß an Gasen ist von 10.000 Tonnen / Tag auf um die 400 Tonnen pro Tag reduziert. Die am weitesten nach Norden vorgedrungene Lavazunge in Richtung Fernão Gomes und tieferen Siedlungen von Mosteiros ist in unverändertem Stillstand.

In der ersten Januarwoche 2015 bleiben die Aktivitäten gering, so dass die TACV beschliesst, so dies so bleibt, am 09 01 2015 den Flugbetrieb nach Fogo wieder aufzunehmen. Kleinere Lavamengen strömen erneut aus dem neuen Krater, in dem sich später auch ein Lavasee bildet.

Im Februar 2015 sind die Schwefel-Dioxid-Konzentrationen am neuen Krater soweit zurückgegangen, dass die vulkanologische Beobachtungsgruppe der Uni-CV das Ende des Ausbruchs verkündet. Der 08. 02. 2015 gilt somit als letzter Tag der 77 Tage währenden Ausbruchsphase.

Am 22.05.2015 Das Institut für Geophysik in São Vicente hatte wegen der Gefahr eines Felssturzes das Besteigen des Pico do Fogo vorrübergehend verboten.

Zerstörungen

Nach wenigen Stunden des ersten Tags überquerten die Laven die Pflasterstraße durch die Chã das Caldeiras und später auch die Staubstraße unter der Brodeira, so dass die Dörfer in der Chã wiederholt ohne Straßenzugang waren. Auch Telefon- und Internetverbindung sind unterbrochen, Handyverbindungen noch möglich.
Das aufwändige Gebäude des Naturparks (eröffnet März 2014) war als erstes von der Lava schwer beschädigte worden. Die lokale Bevölkerung, mit Zustimmung des Direktors des Parks, hat aus dem Gebäude alle Einrichtungsgegenstände und Ausrüstungen rasch und weitgehend ungeordnet entfernt, da als sicher galt, dass die Lava das Gebäude verschlänge. Die Polizei widerspricht der vielfach verbreiteten Nachricht, es habe sich um eine Plünderung gehandelt. Am 30.11.2014 wurde das Gebäude vollständig von der Lava verschlungen.
Bis zum 30.11.2014 wurden 15 Wohnhäuser im Aussenbereich von Portela und wesentliche landwirtschaftliche Flächen zerstört.

Am 02.12.2014 wurde die Grundschul im Kern von Portela mitsamt der zweiten Reihe der Häuser, darunter die Pension Casa Amarela und die Pension Pedra Brabo vollständig zerstört.
Auch die vulkanologische Station, das Auge, das den Vulkan beobachtet, und die Basis-Gesundheits-Posten (USB) in Portela wurden zerstört.
In einer ersten Bestandsaufnahme durch den Zivilschutz waren bis zum Nachmittag 60 Wohnhäuser, 55 Zisternen und eine ähnliche hohe Zahl an Nutztiergehegen und etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen zerstört.
Um 17.00 waren die Laven nur noch 50m vom Weinkeller der Weinbau-Kooperative entfernt..
Bei Einbruch der Dunkelheit sind bereits 70% des Dorfs von der Lava verschlungen an diesem 02.12.2014, dem Tag der bisher umfassendsten Zerstörungen.
In den Folgetagen schreitet die Lavafront in Portela nur langsam fort.

Am Nachmittag des 06.12.2014 erreichten schnellfließende Lavaströme die Reste des Dorfs Portela und zerstörten bis 19:00 das Polyvalent (Vielzweck-Sport- und Gemeindezentrum), den Fussballplatz sowie weitere Wohnhäuser.
Gegen 20:00
wird berichtet, dass Portela zerstört ist einschliesslich des Weinkellers ADEGA und der Casa Ramiro am nördlichen Ortsausgang, ab der das Gelände abschüssig ist und den Laven schnellen Zutritt in den zweiten Ortsteil Bangaeira verschafft.
Am 07.12.2014 08.00 ist die Pension Casa Marisaerfasst, wenig später der Kindergarten, gegen 13.00 ist auch das Dorf Bangaeira weitestgehend zerstört. Am Ende des Tages sind von Portela nur noch 4 Häuser und von Bangaeira eine kleine Zahl höhergelegener Gebäude intakt.
Am 14.12.2014 erreichen die Lavafronten erneut die wenigen teilweise zerstörten Häuser in Portela und bringen die hangwärtigen Gebäudeteile der ADEGA sowie die katholische Kirche zum Einsturz.
Am 15.12.2014 haben die Lavaströme nach Süden (Cova Tina) größere landwirtschaftliche Flächen zerstört.
Am 18. und 19.12.2014 werden bedeutende Weinbauareale sowie Felder mit Kongobohne, Apfelbäumen und anderen Pflanzungen um Monte Saia, Cova Tina und Ilhéu Losna zerstört. In der Nacht von 19. zum 20.12.2104 wird Winzerbetrieb Sodade von Eduino Lopes in Ilhéu Losna von der Lava verschlungen und die Staubstraße unter der Bordeire, die einzige Verbindung nach Portela, erneut unterbrochen.

Zivilschutz und lokale Verwaltung sind auf ein worst case scenario vorbereitet, das mit dem Nachlassen der eruptiven Intensität am 08.12.2014 glücklicherweise weniger wahrscheinlich wurde. Es bestünde darin, dass die Lavaströme auch landwirtschaftliche Flächen, Wälder und Siedlungen ausserhalb der Chã das Caldeiras, möglicherweise entlang der Rª Fernão Gomesin Richtung Mosteiros, mit den größeren Orten Cutelo Alto und Fonsaco bedrohen.

Der leichte Ascheregen über dem Nordosten der Insel, insbesondere den grünen Zonen in und um Mosteiros lässt erhebliche Produktionsausfälle in der dort intensiven Landwirtschaft befürchten. Durch nach Beginn des Ausbruchs gefallenen Regen sollen auch Vulkanaschen und mit ihnen potentiell gesundheitsgefährdende Substanzen in die in Fogo weit verbreiteten Familien-Zisternen gefunden haben. Das Wasser aus den betroffenen Zisternen sei somit nicht für den menschlichen Konsum geeignet und für Haus- und Nutztiere nicht empfohlen.

Es waren glücklicherweise weder Verletzte noch Todesopfer zu beklagen.

Maßnahmen der Gesellschaft und des Staates:

Die detailliert vorbereiteten Notfallpläne traten in Aktion und die sofortige Evakuierung der rund 1000 Einwohner der Chã das Caldeiras wurde angeordnet unöd von Zivilschutz, Polizei und Militär koordiniert. Die meisten Bewohner haben die Chã verlassen, doch teils weigern sie sich oder kehren in die Chã zurück, um ihren Besitz und ihre Tiere zu sichern bzw. nachzuholen. Angesichts der verstärkten Eruption wurde am 30.11.2014 die Evakuierungs-Anordnung mit großem Nachdruck wiederholt. Nur noch Mitarbeiter des Zivilschutzes und angemeldete Wissenschaftler haben weiter Zutritt zur Chã das Caldeiras.

Wohnraum für die Evakuierten bieten nach dem Ausbruch 1995 ausserhalb der Caldeira gebauten Siedlungen, die rasch grundlegend saniert werden sollen. In Schulen wurden Notunterkünfte eingerichtet. In den drei Auffangzentren sind 620 der rund 1000 Evakuierte registriert worden. Nicht wenige kamen bei Angehörigen oder Freunden unter.

Die Chã das Caldeiras als eine der produktivsten Zonen des Garten- und Ackerbaus und der Viehzucht in Cabo Verde ist weitestgehend verloren, weshalb unter den Betroffenen genauso wie in der Regierung und den staatlichen Organen erwogen wird, statt des Wiederaufbaus in der Chã, neue Siedlungsgebiete möglichst nahe der Chã aber ausserhalb künftiger Lavaströme zu suchen. Neue Felder und Arbeit für die vorwiegend bäuerliche Bevölkerung zu finden wird sehr schwierig werden. Die Vorbereitungen auf die Phase nach der Eruption sind angelaufen.

Seit dem 08.12.2014 bereiten Zivilschutz und ROTES KREUZ die EVENTUELL notwendig werdende Evakuierung von Fernão Gomes, Cutelo Alto und Fonsaco vor. Die Voralarmierung der Bevölkerung ist erfolgt mit besonderem Augenmerk auf Behinderte, Alte und chronisch Kranke, Schwangere und Kinder. Einige Bewohner dieser Orte haben begonnen, Eigentum und Familienmitglieder bei Freunden und Angehörigen ausserhalb der Gefahrenzone unterzubringen, um im Falle einer Evakuierungsanordnung die Situation zu entlasten und als Helfer bereistehen zu können. Emigranten in den USA haben die Familie beautragt, ihre Wohnungseinrichtungen an sicheren Ort zu verbringen, da sie selbst im Falle der Evakuierung nicht vor Ort sein können.
Als Auffangzentren sind der ehemalige Flugplatz von Mosteiros und das städtische Stadion vorgesehen.
Die dichten Wälder des Monte Velha werden von trockenem Totholz gereinigt, um die Waldbrandgefahr zu vermindern. SHELL und die nationale ENACOL haben ihre Vorräte an Flaschengas in nicht gefährdete Orte verlagert.
Am 14.12.2014 und 15.12.2014schätzen die Verantwortlichen Geologen und Vertreter des Zivilchutzes die Gefahrenlage für die tiefergelegenen Siedlungen als unverändert ein, das Zeitfenster für eine zu späterem Zeitpunkt eventuell nötige Evakuierung habe sich durch die in den letzten beiden Tagen beobachteten Lavaströme nicht verkleinert.
Es wird deutlich betont, dass bisher keine Anordnung zur Evakuierung der genannten Orte getroffen wurde..

In einer Welle der Solidarität wird versucht, für die Betroffenen in den Notunterkünften möglichst rasch eine gewisse Normalität wiederherzustellen, Nahrung, Hygieneartikel, Wasser- und Elektrizität bereit zu stellen. Die Kinder werden in die lokalen Kindergärten und Grundschulen am Zufluchtsort eingebunden.
Das Wasserwerk Fogo - Brava hat einen Tankwagen zur Verfügung gestellt, um die vom Ascheregen betroffenen Ort mit Trinkwasser zu versorgen.
Das Parlament hat den Mehrwertsteuersatz um 0.5% erhöht und beschlossen, die hieraus resultierenden Einnahmen des Staates für die Solidarität mit den Opfern der Eruptions-Katastrophe zu verwenden.

Am 03.12.2014 erreichte die von Portugal entsandte Fregatte Álvares Cabral Cabo Verde mit Hilfsgütern, medizinischem Personal und einem Hubschrauber.
Geo-Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern und Fachpersonal der WHO sind bereits in den ersten Tagen eingetroffen.

Der Repräsentant der EU in Cabo Verde hat am 14.12.2014 die Chã und die drei Auffangzentren für Flüchtlinge besucht.

Die portugiesischsprachigen Länder in Afrika PALOP unterstützen Cabo Verde mit Geldspenden für die Opfer der Katastrophe.
Die Republik Angola hat ein schweres Militär-Transportflugzeug für Materialtransporte und eine Passagiermaschine für eventuell notwendig werdende Personentransporte zur Verfügung gestellt für eine Dauer, die Cabo Verde für notwendig erachtet. Zudem ist ein Schiff mit Lebensmitteln und Hilfsgütern unterwegs nach Fogo. Der Wert der angolanischen Hilfe wird mit 7 Mio $US beziffert.
Die Europäische Union stellt 3 Mio EUR für den Wiederaufbau bereit.
Die Volkrepublik China beteiligt sich mit 0.5 Mio $US.

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update  24.07.2016
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