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Gesundheit

auf Reisen in Cabo Verde


Risiken einer Kapverden-Reise


Selbstverständlich unterstreicht die Tourismusindustrie, dass bei der direkten Einreise aus Europa keine Impfungen verlangt werden und Cabo Verde moderne Gesundheitsdienste auf allen Inseln hat.
Ganz so einfach liegt der Fall jedoch nicht, denn in Ländern mit verbreiteter Armut sind die Infektionsrisiken höher und die Interventionsmöglichkeiten geringer als in hochentwickelten Regionen. Hinzu kommen die Verletzungsrisiken bei Aktivurlaubern.
Einer von vier Tropenreisenden verliert im Anschluß einen oder mehr Arbeitstage durch eine auf der Reise erworbene Erkrankung. Dabei ist die Tropentauglichkeit und das Risiko zu erkranken in erster Linie eine Frage vernünftigen Verhaltens und des Trainingszustandes und sehr viel weniger von Vorerkrankungen oder Alter.
1995 gab es in Cabo Verde eine massive Choleraepidemie, im Jahr 2000 sind auch wieder Fälle von Poliomyelitis = Kinderlähmung aufgetreten und im Jahr 2009 die erste Dengueepidemie im Land und 2015 das Zika-Virus Fieber. Die Gefahren sind somit noch nicht endgültig gebannt! Auch Hepatitis A und B sind häufig, wobei kapverdische Kinder im Gegensatz zu vielen Europäern hiergegen routinemässig geimpft sind.
Für den Laien verständliche aktuelle Informationen zu den einzelnen Krankheiten finden Sie unter: http://www.netdoktor.de/index.shtml
Aktuelle Empfehlungen für alle Länder hat das Tropeninstitut München sehr ansprechend auf Webseiten gebracht: http://www.fit-for-travel.de/

Alle ärztlichen Vorsorgemaßnahmen können von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden. Sollten Sie über ein Land einreisen, in dem Gelbfieber vorkommt, wird eine Gelbfieberimpfung verlangt. Diese erhalten Sie in einem Tropeninstitut oder bei  einem niedergelassenen Tropenarzt mit Impfstelle. Ihr Reisebüro weiß, wo Sie den finden.

Versicherung

Eine Auslands-Krankenversicherung mit Rückholversicherung ist unausweichlich. Bei Billigflügen und Pauschalreisen fallen im Falle einer vorgezogenen Rückreise erhebliche Kosten an.

Hygiene

Die Standards öffentlicher Hygiene, der Trinkwasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung und der Nahrungsmittelhygiene sind niedrig. Die Städte tun sich schwerer mit der Hygiene als der ländliche Raum, obwohl Mindelo, São Filipe und auch Praia große Anstrengungen machen, dies zu ändern. Durch entsprechende persönliche Hygiene kann man die Risiken weitgehend ausgleichen.

Hygiene wie zu Grossmutters Zeiten

erlauben Urlaubern wie Emigranten, ihre Ferien gesund zu erleben:

Vereinfachte Lebensmittelhygiene:


Trinkwasserdesinfektion

Trinkwasser ist zu desinfizieren.

In Plastikflaschen importiertes oder in Cabo Verde abgefülltes Wasser wird fälschlicherweise für sicher erachtet. Es gibt genügend Publikationen, die dieses kindliche Vertrauen in moderne Technologie widerlegen. Mitunter werden erschreckend hohe Keimzahlen gefunden nachdem diese Wässer Monate im Schiff, im Zoll und in den Läden lagen! Die Flaschen sind eine schleichende Katastrophe für die Umwelt, als ästhetische Verschmutzung, als Plastikpellets am Strand und am Meeresgrund, als tödliche Fracht in den Mägen von Meeresschildkröten und -vögeln, als unkontrollierbare Moskito-Brutplätze die für die Ausbreigung von Malaria, Dengue, Zicka-Viren und Gelbfieber sorgen. Hier steht eine dringliche Verhaltensänderung bei den Urlaubern an! Alle wissen davon, alle beschweren sich und verbrauchen doch 3 bis 10 Flaschen pro Tag, 90 in zwei Wochen, 18000 pro Urlauberflugzeug, mindestens 30 Millionen pro Jahr - alleine für die Urlauber.

Chlorierung ist unverändert die zuverlässigste und unter einfachen Verhältnissen die sicherste Art, belastetes Oberflächen- und Haushaltswasser trinkbar zu machen. Ein Tropffläschchen (10 ccm) mit Chlorbleichlauge (Lixivia) genügt für Monate, um einwandfreies Trinkwasser und desinfiziertes Obst an jedem Ort zu haben. Lixivia ist spottbillig und in jedem Laden erhältlich, doch sind die Mengen für Urlauber zu gross. Am besten bringen Sie ein leeres Tropffläschchen mit und fragen Ihre Pensionswirtin. Entweder sie schenkt ihnen die paar Kubikzentimeter, oder Sie schenken ihr den Rest einer Haushaltspackung.

Chlorbleichlauge im Tropffläschchen, ergänzt um Silber-Ionen, wird in Europa in Outdoor-Geschäften und Apotheken als Micropur Forte flüssig ® verkauft. Ein Fläschchen genügt für ca 1000 Liter Trinkwasser.

Verwendung

Tropfen Lixivia / Liter Wasser

Klares Wasser aus Brunnen oder Haushaltstank aufbereiten zu Trinkwasser oder Baby-Badewasser für Kleinkinder

2
Waschen von Früchten und Salat
anschließend mit Trinkwasser spülen
4-6


Reise-Diarrhoe

Vorbeugung und Behandlung

Wässrige Durchfälle sind eine sehr lästige Störung des Wohlbefindens auf Reisen. Durch die Desinfektion allen Trinkwassers, von Früchten und Salat sowie durch eine vernünftige Auswahl der Speisen sind Reisedurchfälle fast vollständig vermeidbar!

Ziel einer Durchfallbehandlung

ist nicht, den Durchfall sofort zum Stehen zu bekommen, sondern Wasserhaushalt und Kräftezustand ausgeglichen zu halten! Dies ist nur durch orale Rehydratation und möglichst geringe Unterbrechung der Ernährung zu erreichen!

Medikamente zur Verhinderung und Behandlung von Reisedurchfällen

sind in ihrer Wirkung wenig überzeugend und teilweise auch  nebenwirkungsreich.

Sofort einsetzende Orale Rehydaratation

ist hingegen immer richtig und wichtig, da nur so eine Austrockung (Dehydratation) vermieden bzw. aufgehoben wird.

Ein großer Suppenlöffel Bruchreis mit einem Liter Wasser und einem gestrichenen Teelöffel Salz werden eine Stunde gekocht. Das weisslich trübe Wasser nimmt man  in großen Mengen zu sich. Bereiten Sie 2 -3 Liter vor, um über die Nacht zu kommen! Das bekannte Cola mit Salzletten ist nur für Erwachsene angepasst, wenn sie zusätzlich Tee oder Wasser trinken

Durchfall-Diäten

sind eher hinderlich als nützlich, denn sie bewirken zumeist nur einen Rückgang der Stuhlfrequenz nach dem Prinzip, dass unten weniger herauskommt, wenn man oben weniger hineinschüttet. Sie entsprechen auch einer Stuhlkosmetik indem der Stuhl durch aufquellende Substanzen fester erscheint. Aktivurlauber möchten jedoch ihre Leistungsfähigkeit erhalten, weshalb sie häufige kleine aber kalorienreiche Mahlzeiten während des Durchfalls zulassen, zumeist Süßes.

Chronische-Diarrhoe / Dysenterie

Bei chronischen Durchfällen (mehr als 3-4 Tage), bei Durchfällen mit Blutbeimengungen (Dysenterie) ist ein Arzt hinzuzuziehen!
Diese Art von Durchfällen muss, nach mikroskopischer und anderweitiger Laborbestimmung des Erregers, gezielt medikamentös behandelt werden. Nach Rückkehr ist eine Nachuntersuchung bei einem Tropenarzt angezeigt.

Allgemeine Vorsorge

Sun Protection

In the mountains as at the beaches, sunburns are common amongst tourist. The arid regions of Cape Verde are top-ranking in intensity and hours of sunshine. Shadow is hard to find. Bring with you sun-cremes of higher lifht protective factor (LSF ab 30) Lipsticks (LSF >30) in sufficient amount.

Eine Kopfbedeckung

mit großem Schild über dem Gesicht muss auch heftigem Wind widerstehen. Ein helles Tuch im Nacken ist sinnvoll!
Tage mit bedecktem Himmel können mit frischen Temperaturen dazu verleitet, den Sonnenschutz zu vernachlässigen, und enden dann mit überraschend heftigem Sonnenbrand.

Routine-Impfungen

gegen Tetanus, Diphterie, Pertussis und Polio sollten Sie auf den für ihre Altersgruppe aktuellen Stand bringen!
Bedenken Sie bitte, daß all diese Krankheiten, einschließlich Polio und Keuchhusten alle Altersgruppen befallen und bei Erwachsenen sehr viel schwerer verlaufen, weshalb auch ältere Menschen ihren Impfstatus auf dem Laufenden halten sollen.
Typhusimpfung und die Impfungen gegen Hepatitis A und B, sowie die BCG-Schutzimpfung gegen Tuberkulose sind für Leute, die bevölkerungsnah und  unter einfachen Bedingungen reisen, sehr zu empfehlen.
Nur wenn Sie zuvor einen vollständigen Impfschutz hatten, geben die meisten der genannten Impfungen Schutz für 10 Jahre und müssen danach nur aufgefrischt werden. BCG hält lebenslang; Typhus Schluckimpfung nur drei Jahre.
Sollten Sie nie zuvor einen kompletten Impfschutz gehabt haben, was für die Generation der 70er und 80er Jahre leider häufig ist, dann muß dieser neu aufgebaut werden in mehreren Impfdosen in Monatsabstand. Vor den Impfungen gegen Hepatitis und Tuberkulose werden Tests durchgeführt, so dass sich der Prozess über mehrere Monate hinziehen kann. Wenn Sie ihre Fernreise langfristig planen, suchen Sie ein halbes Jahr vor Abreise Ihren Hausarzt, ihr Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut auf.
Wenn Sie aus einem Gelbfieberland (Senegal, Angola und andere) einreisen, wird von den Grenzbehörden Cabo Verdes einen gültiger Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt.

Ebola-Fieber - Ebola Virus Disease EVD

Lage:

Auf den kapverdischen Inseln sind niemals Ebola- oder Ebolaverdachtsfälle aufgetreten.
Während der Epidemie in Westafrika (2014) waren konsequent vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung einer Einschleppung des Virus getroffen worden.

Risiko:

Die Verkehrsverbindungen und die Zahl der Reisenden zwischen Cabo Verde und dem afrikanischen Kontinent sind minimal.

Dengue-Fieber - Dengue Hemorrhagic Fever

Für detaillierte Informationen siehe Seite Dengue-Chigungunya in Cabo Verde

Malaria

Das Risiko der Übertragung in Cabo Verde ist minimal und beschränkt sich auf die Stadt Praia im Süden der Insel Santiago. Die Zahl der Fälle war und ist so gering, dass eine medikamentöse Prophylaxe (vorbeugende Einnahme von Medikamenten) für Reisende nicht gerechtfertigt ist. In 2016 wurden 47 importierte und 28 authochtone Falle berichtet, alle in der Stadt Praia; dank der starken Regenzeit deutlich mehr als in den vorangegangenen Jahren..
Stiche durch die abend- und nachtaktive Überträgermücke lassen sich recht gut vermeiden, wenn man:

Die in Cabo Verde einheimische Malaria tropica wird durch einen hochresistenten Stamm von plasmodium falciparum hervorgerufen, so dass im Erkrankungsfall Eile angesagt ist. Unbehandelt (oder falsch behandelt) kann die Krankheit innerhalb von 1-2 Tagen bereits zum Tode führen.
Zwischen dem Stich der Mücke und dem Auftreten erster Krankheitszeichen vergehen zumeist  7 bis 14 Tage (durchschnittlich 11 Tage). Unter besonderen Umständen, beispielsweise wenn wegen einer anderen Diagnose Antibiotika verabreicht werden, kann sich der Krankheitsbeginn um Monate hinauszögern. Antibiotikagaben vor einer Blutentnahme zum Ausschluss der Malaria sind nicht zu empfehlen, da sie zu einem falsch-negativen Ergebnis führen können.

Falls Sie Cabo Verde besucht haben oder einen Zwischenstopp auf dem afrikanischen Kontinent hatten (Banjul, Dakar) und im Anschluss hochfieberhaft erkranken, müssen Sie SOFORT einen Arzt aufsuchen und diesem DEUTLICH MITTEILEN, dass Sie tropische Gebiete bereist haben !


HIV / AIDS

Der Anteil infizierter Personen ist ähnlich niedrig wie in Europa und keinesfalls so hoch wie im südlichen oder zentralen Afrika. Dank gut umgesetzter intersektoraler Kontrollpolitik ist die Zahl der Neuinfizierten pro Jahr deutlich rückläufig. Es gibt somit keinen Grund, Ängste zu entwickeln, denn

Sextourismus

Die Zahl männlicher und weiblicher Sextouristen in Cabo Verde - ob diese es sich selbst eingestehen oder nicht - steigt und schafft zusätzliche Risiken. Die Durchseuchung der erkennbaren Prostituierten mit HIV/Aids und andern sexuell übertragbaren Krankheiten ist hoch. Auch die netten Mädchen und Jungs, die freundlich  und kommunikationsstark die Bekanntschaft der Touristen am Strand, am Hafen, bei den Segelbooten und in der Disco suchen, haben nicht weniger Probleme. Kontakte zwischen Fernreisenden sind riskanter als im europäischen Durchschnitt. Letztlich führen alle Risikoabwägungen nur zu Illusionen scheinbarer Sicherheit. Die logische Konsequenz ist, entweder keine neuen Kontakte aufzunehmen oder aber konsequent Kondome zu verwenden und auf Praktiken mit direktem Schleimhautkontakt zu verzichten!
Kondome (crioulo: camisinha) sind in Apotheken und in jedem Gesundheitszentrum in der Abteilung PMI/PF (promoção materno-infantil / planeamento familiar) zu bekommen.

Säuglinge und Kleinkinder

sollen nach dem in ihrem Heimatland gültigen Impfkalender geimpft sein - mit einer wichtigen Ausnahme: Die Masernimpfung ist auf den 9. Lebensmonat vorzuziehen (in Europa zumeist für den 13. Monat empfohlen), weil die Wahrscheinlichkeit, in Entwicklungsländern Masern früher zu bekommen, hoch ist und die Risiken im Falle der Erkrankung im ersten Lebensjahr sehr viel höher sind.
Masern sind an Orten, wo keine ausreichende Impfabdeckung erreicht wird, eine der Haupttodesursache von Säuglingen und die häufigste Ursache von Blindheit! Eine Masernerkrankung erhöht die Gefahr der Ansteckung mit Tuberkulose und anderen Infektionskrankheiten wie Scharlach etc.
Das Risiko, Masern zu bekommen sowie die Schwere des Verlaufs hängen nicht vom Ernährungs- und Gesundheitszustand ab, sondern von der Stärke der Infektion. Für einen bumperlgesunden Säugling ist bei Ansteckung im gleichen Umfeld das Risiko nicht geringer als für ein mangelernährtes Kind im Slum! Auch wenn es in Europa zur Mode geworden ist, sich nahezu ausschließlich über Nebenwirkungen von Impfungen zu unterhalten - die Risiken durch Nichtimpfen sind unvergleichlich höher. Eltern, die Kinder ohne vollen Impfschutz auf Fernreisen mitnehmen handeln zum Nachteil der Kinder!

Durchfälle im Säuglings- und Kleinkindalter

sind weitaus gefährlicher als für Erwachsene, weshalb man beim ersten beobachteten Durchfall sofort mit der Gabe von Reiswasser oder Oralite beginnt. Zudem:

Desinfektion des Baby-Badewassers

ist sehr sinnvoll, da Kleinkinder beim Spielen in der Wanne zumeist erhebliche Mengen Wasser zu sich nehmen.

Windeln

Die Zellstoff-Plastik Windel ist auch in Cabo Verde üblich und in jedem Gemischtwarenladen zu kaufen. Wenn die Kinder im sommerlichen Klima schwitzen, bilden sie eine feuchte Kammer, was zu Haut-ausschlägen und -infektionen führt. Hier kann die Stoffwindel ihre Überlegenheit ausspielen und wir empfehlen, einen Satz Stoffwindeln mitzunehmen.

Kleinkinder-Fertigmenues

im Gläschen werden in den Städten in einigen Supermärkten angeboten, doch muss man die Verfallsdaten prüfen! Frisch zubereitete Breinnahrung ist vorzuziehen und jede Hausangestelle und Köchin in Cabo Verde weiss, wie man einen Brei (port.: papa) kocht. Ein Maisbrei mit durchgedrücktem Gemüse ist eine vollständige Mahlzeit fürs zweite Lebensjahr.

Muttermilch-Ersatzpräparate (port.: leite fórmula)

gibt es in Apotheken und städtischen Supermärkten. Aus Trocken-Milchpulver (port.: leite em pôum;) entsteht bei Zubereitung wie auf der Packung empfohlen, eine Milch, die einer H-Milch entspricht. Sie ist für Säglinge ungeeignet.

H-Milch

zumeist aus deutscher Produktion, gibt es in allen Lebensmittelläden. Prüfen Sie das Verfallsdatum.

Frischmilch

gibt es nicht in Geschäften. Beim Bauern direkt besorgt, muss sie abgekocht werden, um Brucellose / Tuberkulose auszuschliessen.

Saugflasche und Schnuller

sind in tropischen, armen Regionen genauso riskant wie unnötig. Schon kleine Säuglinge können vom quer vor den Mund gehaltenen Suppenlöffel trinken. Zwei Inox-Metallbecher und zwei Suppelöffel sind die bessere Ausstattung.

Schwangere

Routineimpfungen

mit Tot-Impfstoffen gegen Tetanus, Diphterie, Hepatitis B, Polio, und Typhus und der Schutz vor Hepatitis A durch Gammaglobuline können auch während der Schwangerschaft durchgef?hrt werden. Es bleibt jedoch ein Rest von Zweifel, da es keine ausreichenden Studien zu diesem Thema gibt. Ärzte versuchen deshalb, Impfungen vor der 13. Schwangerschaftswoche zu vermeiden und diese auf späteren Phasen verschieben. Die Aktivimpfungen mit lebenden Impfstoffen gegen Tuberkulose, Masern, Mumps und Röteln, die in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden, werden als Reisevorbereitung kaum ben?tigt. Eine Gelbfieberimpfung wird nur verlangt, wenn man aus Gelbfiebergebieten einreist. Auch sie kann ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Malaria-Prophylaxe

Dadurch, dass Cabo Verde nahezu Malaria-frei ist, erübrigt sich die Diskussion der in der Schwangerschaft schwierigen Malaria-prophylaxe. Besonders Vorsichtige meiden einen Besuch der Insel Santiago in der zweiten Jahreshälfte.

Zika-Virus

siehe unsere regelmässig aktualisierte Seite Zika-Viurs in Cabo Verde.

Dürfen Schwangere fliegen?

nach der 35. Schwangerschaftswoche und Wöchnerinnen in der ersten Woche nach der Geburt dürfen nicht fliegen.

Entbindung

Cabo Verde hat die niedrigste Müttersterblichkeit aller afrikanischen Länder. Die Entbindungsabteilungen in Cabo Verde sind besser als der westafrikanische Standard, bleiben aber  hinter dem Qualitäts- und Technologiestandard Mitteleuropas zurück. Dies gilt insbesondere in der Versorgung von Risikoschwangeren und Frühgeborenen.

Die Welt der Gefühle und Wahrnehmungen

verändert sich in der Schwangerschaft. Plötzlich wird man vorsichtiger, abwägender, verantwortlicher für ein neues Leben und sich selbst - und das ist sehr gut so! Wenn die Schwangere selbst oder ihr Partner ohnehin schon empfindlicher und ängstlich geworden sind, dann laufen sie Gefahr, Unangenehmes, Hitze, Krach, hygienische Mängel und Armut besonders negativ oder gar bedrohlich zu erleben. Dann ist es sicher besser, mehr den Gefühlen als dem Verstand zu folgen und die Fernreise zu vertagen, um einen erholsamen Urlaub vor der Geburt erleben zu künnen. 
Es gibt so schöne Urlaubsziele vor der eigenen Haustüre!
Dass in der Schwangerschaft die allgemeinen Ratschläge zur Hygiene besonders angebracht sind, und Alkohol, Rauchen und sonstige Suchtmittel der Mutter und dem Kind schaden, soll nicht unerwähnt bleiben!

Zusammenfassend kann man Cabo Verde Reisen für Paare mit Kinderwunsch und Schwangere empfehlen:

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, doch ohne Gewähr.
Für individuelle Empfehlungen kontaktieren Sie Ihren Arzt!

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updated: 14.04.17
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