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Mountainbikeführer Cabo Verde

Mit dem MTB auf den Kapverdischen Inseln
Peter Vogt



Mit dem Tandem an der oberen Donau .. fast so gut wie in Cabo Verde

Vorbemerkung von www.bela-vista.net:

Die Texte sind alleinverantwortlich von Peter Vogt erstellt.
Auch wenn sie nicht unseren Standards bezüglich eineindeutiger Beschreibung von Routen nach Himmelsrichtungen, dem mehrfachen Begehen / Befahren und dem Austesten von Alternativen entsprechen, haben wir uns doch entschlossen, sie wiederzugeben, da es zZ keine besseren Beschreibungen für Mountainbiker gibt. Wo Überdeckung mit von uns beschriebenen Wanderrouten besteht, haben wir darauf verwiesen.
Keinesfalls sollten sich die Leser verleiten lassen, Empfehlungen für Strecken, die der Autor nicht selbst gefahren ist, zu folgen!
Unsere Wanderkarten und -führer bieten eine Klassifizierung der Wege für Mountainbike!

Im Reisehandbuch ist ein besonderes Kapitel dem MTB, Wege, Vorbereitung und Durchführung gewidmet.

Vor der Reise

Der Text beschränkt und konzentriert sich auf die Beschreibung des Wegverlaufs, so dass Leser die Touren mit Hilfe von Wanderkarte, Kilometerzähler und GPS fahren kann.
Die Touren bin ich im Januar und im April 2005 gefahren.

Cabo Verde als Mountainbike-Gebiet

Die Kapverdischen Inseln sind eine attraktive Destination für ambitionierte Mountainbiker. Anfänger können jedoch konditionell und technisch überfordert sein.
Besonders interessant für Mountainbiker sind die Inseln Santo Antão, Fogo, São Nicolau, Santiago und São Vicente. Diese Inseln bieten eine Vielfalt von landschaftlich und fahrtechnisch reizvollen Routen. Von der Meeresküste gelangt man, je nach Insel,  bis zu einer Meereshöhe von 1700m.
Man begegnet einer gastfreundlichen Bevölkerung. Dem Mountainbiker werden buchstäblich die Steine aus dem Wege geräumt (ist mir tatsächlich auf Santo Antão passiert).

Reisebesonderheiten für Mountainbiker

Man muss das eigene Bike und das übliche Reparatur-  und Verschleissmaterial mitnehmen. Ein voll gefedertes Mountainbike mit Tubeless-Reifen, Scheibenbremsen und Klickpedalen ist ideal.
Für den Flug verpackt man das Bike am besten im Karton, der beim Bike-Händler erhältlich ist.
Bei der Ticketbestellung für Inlandsflüge muss das Fahrrad unbedingt angemeldet werden.
Auf den kleinen Flughäfen kann man die Gepäckverladung ins Flugzeug beobachten. Ist das eigene Bike nicht dabei, lohnt es sich nachzufragen. Bei Gruppen ist auf Cabo Verde nicht garantiert, dass alle Bikes mit dem gleichen Flugzeug mitkommen.
Als Reisezeit ist das Winterhalbjahr am besten geeignet. Ich machte meine Touren bei zwei dreiwöchigen Aufenthalten im Januar und April 2005 und hatte ideale Wetterbedingungen. Es ist empfehlenswert zwei, besser drei Wochen Urlaub auf Cabo Verde vorzusehen und sich dabei auf zwei bis drei Inseln zu konzentrieren, z. B. São Nicolau, Santo Antão und São Vicente, oder Santiago, Fogo und Brava. Ein flexibler Reiseplan, welcher Varianten vorsieht, ist vorteilhaft, denn auf Cabo Verde kommt es erstens anders und zweitens ...kommt es gut!

Mit dem Mountainbike unterwegs in Cabo Verde

In den Städten Mindelo auf São Vicente und Praia auf Santiago sowie auf der Passstrecke von Praia nach Assomada gibt es einige Kilometer Asphaltstrasse, sonst trifft man bei den Hauptstrassen überall auf Kopfsteinpflaster. Dieses ist rau und uneben, was einen beträchtlichen Rollwiderstand zur Folge hat. Selbst flache Strassenstücke, sie sind allerdings kaum länger als fünfhundert Meter, sind anstrengend zu fahren. Abseits der Kopfsteinpflasterstrassen sind die Wege meistens rutschig (kleine Steine), sandig (Lavasand) oder feinstaubig (Erde). Es geht immer entweder hinauf oder hinunter, mal steil, mal moderat, da die Strassen und Wege dem Gelände folgen und Kunstbauten fehlen. Bei flachen Routen muss im Mittel pro 10 km mit 500 Meter Bergauf- und Bergab-Fahrt gerechnet werden. Oft weht Gegenwind, der den Fahrwiderstand zusätzlich erhöht, jedoch angenehm kühlt. Die Mitnahme von ausreichend Trinkwasser ist unabdingbar. Empfehlung: 3-Liter-Camelback und eine Flasche am Rad. Zu Trinkwasser und Hygiene orientiert man sich am besten im Reisehandbuch Cabo Verde In Cabo Verde fehlen Ortstafeln und Wegweiser fast vollständig, was die Orientierung erschwert. Zur Orientierung und Kräfteeinteilung sollte man immer zumindest mit Höhenmesser und Kilometer-Zähler und den entsprechenden Wanderkarten ausgerüstet sein. Beim Ortswechsel innerhalb einer Insel kann man jeweils das Gepäck in die nächste Unterkunft mit dem (Sammel-)Taxi vorausschicken und dabei auch ein Stück weit mit aufgeladenem Bike(falls mit Dachträger oder ausreichend grossem Kofferraum ausgestattet) mitfahren. Wenn man mit der Fähre von São Nicolau  nach São Vicente und weiter nach Santo Antão fährt, belässt man den Bikekarton für den Weiterflug am besten im Hotel in Mindelo, wo man auf dem Rückweg vorbei kommt. Man muss jedoch dem Personal unmissverständlich klar machen, dass der Karton für den Weitertransport benötigt wird, damit er nicht irrtümlich entsorgt wird! Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor sollte man aus Europa mitbringen. Den besten Sonnenschutz bieten lange Trikots in Funktionsfaser. Da es meistens windet, schwitzt man in diesen kaum mehr als in kurzen. Textilien in hellen Farbe wärmen weniger.

Santiago Tour 1
Assomada - Picos - Achada Leitão - Ribeira - Santa Cruz - Cançelo - Ponta do Salto - Ambada - Assomada.

Abwechslungsreiche Tour aus dem Berggebiet bis ans Meer durch abgelegene Dörfer und fruchtbare Täler. Konditionell mittelschwer, technisch einfach.

Vom Gemüsemarkt in Assomada fährt man auf der Hauptstrasse in Richtung Praia. Nach 1,9 km, 595m, erreicht man die Passhöhe (Aussichtspunkt, Kreuz). Nach Bergab- und kurzer Bergauffahrt nimmt man bei km 4,7 437 m, die Abzweigung nach links. Die Pflasterstrasse, die bald zu einer Schotterstrasse wird, führt hinunter zu einer Siedlung und von dort geradeaus hinauf zu einer Anhöhe, wo links ein Schulhaus steht, 7,4 km, 380 m. Auf dem Hauptweg fährt man weiter, bei km 8,87, 390 m, fährt man rechts eben weiter (nicht links bergauf). Bei km 8,94, 280 m, kommt man zu einem markanten Baum bei einer Gabelung. Man fährt die Ribeira bergab (Der Weg links führt nach Assomada zurück.) und trifft bei km 10,8,  220 m auf eine Pflasterstrasse, welche unseren Weg kreuzt. Unser Talsträsschen führt noch etwa 500 m weiter di Ribeira dos Picos hinab und wird dann zu einem unfahrbaren Pfad, den man vermutlich bis nach Pedra Badeja zu Fuss gehen könnte. Wir fahren oder gehen jedoch  links steil bergauf zu einer Anhöhe (Dorf, 320m) und fahren weiter den Weg bergab. Die Orientierung ist nun einfach. Man fährt talwärts die fruchtbare Ribeira de Santa Cruz hinunter. Nach einer Bananenplantage bei km 21,5, 30 m, stösst man auf die gepflasterte Küstenstrasse, auf der man links bergauf nach 600 m Cancelo, 85 m, erreicht. Nach weiteren 3,5 km auf der Küstenstrasse kommt man nach Ponta do Salto (Bar), Abzweigung in die Ribeira. Man kann nun auf Naturstrassen die Ribeira do Salto hinauffahren, wo man 6 km vor Assomada auf 440 m in einer scharfen Linkskurve (von Assomada aus gesehen) bei einer Häusergruppe in Ambada auf die Hauptstrasse Calheta-Assomada gelangt oder man fährt noch 1 km weiter auf der Küstenstrasse bis zu einer Gabelung vor Calheta. Von dort fährt man auf Pflasterstrasse di Ribeira dos Flamengos hoch, auf der man ohne Orientierungsprobleme Assomada erreicht. Bei der Gabelung vor Calheta bietet sich oft auch eine Rückfahrgelegenheit nach Assomada mit dem Aluguer an.

Santiago Tour 2
Picos - Rund um Manhanga 22km, ca. +-700 hm

Manhanga ist der markante frei stehende Bergkopf bei Picos.  Kürzere Tour bei der man abgelegene Dörfer auf alten Wegen im Berggebiet kennen lernt. Konditionell und technisch einfach.
Der erste Teil dieser Tour verläuft wie Tour 1 bis zu km 11,3, 220 m. Man fährt nun jedoch rechts die Pflasterstrasse hinauf. Man erreicht 280 m, danach führt die Strasse wieder bergab. Bei km 12,7 kommt man zu einem Schulhaus. Von dort aus sieht man bereits weit oben die Kirche von Picos, das man auf holpriger und teilweise steiler Pflasterstrasse erreicht  (km 16). Von Picos aus fährt man auf der Hauptstrasse zurück nach Assomada.

Santiago Tour 3
Serra de Malagueta - Figueira das Naus - Ribeira Prata - Tarrafal 40km, +780 -960 hm.

Abwechslungsreiche Tour mit herrlichen Aus -  und Rückblicken. Konditionell anstrengend, technisch mittelschwer.

Vom Gemüsemarkt in Assomada fährt man in leichtem bergab und bergauf auf der Hauptstrasse in Richtung Tarrafal. Man erreicht die Ortschaft Fundura (540 m) am Fuss der Serra, von wo die Passstrasse in weiten Kurven bei mässiger Steigung hinaufführt. Die Passhöhe erreicht man bei km 13,3, 835 m, 460 hm. Nach etwa 500 m Bergabfahrt zweigt links (vorher rechts ein Schulhaus) ein Natursträsschen ab, km 13,8, 780 m. Diese flache und später stark ansteigende Strasse fährt man den Berghang querend hoch. Bei der Gabelung km  15,8, 750 m fährt man links bergauf, ebenso bei km 16,8, 840 m. Auf 925m bei km 17,5 hat man nach einem steilen Wegstück den höchsten Punkt erreicht. Prächtige Panoramasicht, später schöner Tiefblick nach Fundura hinunter. Auf einer Hochebene durchfährt man das Dorf Pedra Branca und gelangt bei km 22,3, 680 m nach Figueira das Naus, wo sich eine Bar befindet. Auf vorerst schlechter Strasse, später auf Pflasterstrasse gelangt man hinunter nach Ribeira Prata (30,5 km, 75 m) und von dort weiter nach zwei Gegensteigungen nach Chão Bom und Tarrafal.

Santiago Tour 4
Serra de Malagueta - Ribeira Principal - Porto Formoso - Tarrafal 25km +270 hm - 1070 hm

Landschaftlich und fahrtechnisch höchst zufrieden stellende Tour. Wunderschöne Trailabfahrt. Konditionell und technisch schwierig.

Bei der Häusergruppe auf der Serra zweigt links (von Tarrafal aus gesehen) ein Eselspfad ab (gelber Pfeil, 8, an der Strassenmauer). Der Weg beginnt unter dem auf Stelzen stehenden Hausteil, 720 m. Der schmale erdige Pfad führt in ca. 3 km hinunter zu einer Häusergruppe im Talboden auf 220 m. Für technisch ambitionierte Biker ist er zu etwa drei Vierteln fahrbar. Einige Passsagen sind traumhaft schön zu fahren. Der Wegverlauf ist klar.  In weiten Kurven geht es bergab. Bei den ersten Häusern wechselt man auf die andere Talseite (orographisch rechts). Nach schöner Fahrt auf erdigem Weg erreicht man bei Principal (4,5 km, 185 m)eine Bar und nach weiteren 2,5 km, 100 m, die Ortschaft Hortelão. Schliesslich fährt man, nun auf Pflasterstrasse, weiter in Richtung Meer, wo man bei km 11,3, 20 m,  auf die Hauptstrasse trifft. Die Küstenstrasse führt links nach Porto Formoso hinauf, das man nach kurzer Fahrt erreicht. Nach einer letzten Gegensteigung gelangt man auf 185 m und von dort hinunter nach Tarrafal.

Santiago Tour 5
Tarrafal - Ponte Furna -  Ribeira do Fontão - Tarrafal

Ca 18km, +-300 hm.Unterhaltsame Tour in der Umgebung von Tarrafal, Konditionell einfach, technisch mittelschwer.

Vom Hafen in Tarrafal fährt man auf der Hauptstrasse steil bergauf in Richtung Calheta. Bei km 3,7, 175 m zweigt links eine Schotterstrasse ab  (rotweisser Schlagbaum). Diese Strasse nicht nehmen, sie führt nach 1 km zu einer Kehrichtdeponie. Bei der nächsten Abzweigung (170 m) fährt man nach links. Auf grober Pflasterstrasse erreicht man die Ortschaft Ponta da Furna, wo die Strasse endet. Zuvor passiert man einen Kiosk, wo zwei junge Frauen Küchlein backen und feilbieten. Man fährt zu diesem Kiosk zurück und nimmt dort die Seitenstrasse. Diese geht bald in Schotter über. Bei einer Gabelung fährt man links weiter in die Nähe eines Bauernhauses. Dort steigt man zu Fuss in die Ribeira hinunter. Hinweis: Wenn man bei der Gabelung geradeaus weiterfährt, kommt man in die Ribeira da Fazenda, welche sich hinter dem Monte Grazioso befindet. Der Fusspfad wird weiter unten zu einem Fahrsträsschen, welches direkt zum Sandstrand in der Bucht von Tarrafal führt. Die kurz zuvor befindliche Mauer (geschlossenes Tor) kann man auf der rechten Talseite überklettern.

Fogo Tour 6
São Filipe - São Lourenço - Ponta da Salina - São Filipe

Variante A: 18km,   +-450 hm
Variante B: 42km, +-1100 hm
Genussvolle Ausfahrt mit schönen Ausblicken zur Insel Brava.
Bei der Variante B Bademöglichkeit in einmaligem Naturbecken.
Technisch einfach, Variante B konditionell anspruchsvoll.

Am Krankenhaus von São Filipe vorbei fährt man die Strasse hoch bis zum Hotel Xaguate, wo man rechts bergauf fährt. Bei der nächsten Gabelung (1,85 km, 190 hm) wählt man die Strasse rechts bergauf  (Links ist die untere Ringstrasse, auf der man zurückfahren wird.). Bei km 7, 480 m, erreicht man die Kirche von São LourenÃ?§o. Man kann nun ein kurzes Stück bergauf und dann links bergab auf die untere Ringstrasse nach Santo António und von dort zurück nach São Filipe fahren (17 km, 600 hm) oder man steigt weiter bergauf nach Curral Grande und fährt bei ca. km 13 (Lomba) links zu einem Aussichtspunkt und von dort hinunter auf die untere Ringstrasse nach Ponta Verde, Galinheiros (ca. 460 m). Von dort geht es nur noch hinunter, wobei man bei der Abzweigung auf 95 m (kein Wegweiser) links die steile Strasse zum Meer hinunter nach Ponta da Salina fährt, das man bei ca. km 22 erreicht. Den Rückweg nach São Filipe macht man auf der unteren Ringstrasse. Dabei sind 600 Höhenmeter auf 20 km zu bewältigen.

Fogo Tour 7
Ribeira Filipe - Campanas de Cima - Ponta da Salina - São Filipe.

30km, +700 hm, -1650 hm 
Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tour mit längeren Tragepassagen. Bademöglichkeit in herrlichem Naturbecken. Konditionell und technisch anstrengend. 

Den Ausgangspunkt Ribeira Filipe, 1020 m, erreicht man mit dem Taxi in ca. 18 km. Nach 500 m hört das Kopfsteinpflaster auf und man kommt auf eine Piste (1075 m). Bei km 1,6, 960 m, erreicht man die Häuser von Monte Preto und gelangt gleich anschliessend zu einer Gabelung, wo man rechts im schwarzen Lavasand zu einer Schlucht kommt. Zu Fuss steigt man die rutschige Böschung hinab und auf der anderen Seite wieder hinauf, wo man wieder ein fahrbares Stück weit bis zur nächsten, diesmal kleineren Schlucht gelangt. Nach Durchstieg und einem weiteren flachen Stück gilt es eine dritte Schlucht zu Fuss zu überwinden. Auf nun wieder fahrbarem Gelände erreicht man bei Campanas überraschend eine Bar, wo man sich erfrischen kann. Ca. 300 m nach der Bar gelangt man zu Kirche und Schulhaus, 950 m. Bei der Kirche fährt man den erdigen Pfad bergab. Technisch ambitionierte Biker können den grössten Teil des Pfads bis zur Pflasterstrasse hinunter fahren. Bei ca. km 7,5, 495 m, erreicht man die Hauptstrasse, wo man links bergab nach São Jorge fährt. Bei km 12, 95 m, fährt man rechts die steile Strasse hinunter ans Meer nach Ponta da Salina, km 13, einmaliges Naturschwimmbecken im schwarzen Lavagestein. Den Rückweg nach São Filipe macht man auf der unteren Ringstrasse. Er beträgt 20 km. Die ersten km geht es konstant bergauf bis auf 460 m bei Galinheiros, danach in leichtem Auf und Ab nach São Filipe.

Fogo Tour 8
Inselumrundung: São Filipe -  Mosteiros - São Filipe in 2 Tagen 

95km, +-3800 hm
Anstrengende Tour auf Kopfsteinpflaster, bei der man eine gute Uebersicht gewinnt.
Abwechslungsreiche Ausblicke aufs Meer. Konditionell anstrengend, technisch einfach.

In beiden Richtungen empfehlenswert. Abwechslungsreiche Tour auf Kopfsteinpflasterstrasse durch verschiedene geologische Zonen mit herrlichen Ausblicken aufs Meer.Ich habe die Umrundung einmal komplett mit dem Taxi und in diversen Teilstücken mit dem Rad gemacht. Ich meine, dass es für potentielle Besucher nützlich ist zu wissen, dass man mit dem MTB eine Umrundung machen kann und eine Inselumrundung ist etwas Besonderes.

Fogo Tour 9
Chã das Caldeiras - Portela - Monte Velha - Pai Antonio - Mosteiros

Ca. 25km -1600 hm
Landschaftlich und fahrtechnisch einmalig abwechslungsreiche Tour.
Tragepassagen im Wald oberhalb der Kaffeeplantagen
Eine Tour, für die sich die Reise nach Cabo Verde lohnt! Technisch und konditionell schwierig.

Ausgangspunkt ist der Kraterrand. Ihn erreicht man mit dem Taxi von São Filipe aus in ca. 1 Std. Man beginnt die Tour bei der Abzweigung nach links auf der Pflasterstrasse hinter dem Parkeingang. Auf sandiger Piste umfährt man unter der Kraterwand den riesigen und mit Lava überschütteten Kraterboden. Teilweise tiefe sandige Stellen. Bei km 9,5, 1650 m, gelangt man beim Dorf Portela wieder auf die Pflasterstrasse. Man fährt links auf dem Hauptweg weiter, gelangt zu Eukalyptusbäumen und in zunehmend grüne Zone. Bei km 15,5, 1400 m, gelangt man zu einem Schlagbaum (Fernão Gomes), wo man 100 Escudos für den Parkeintritt bezahlen muss. Bergab auf schöner Strasse erreicht man bei km 17, 1290 m, die Häuser von Monte Velha. Von hier führt ein Wanderweg nach Pai Antonio hinunter. Der obere Bereich ist bis auf ca. 1080 m unfahrbar, danach wird der Pfad zunehmend fahrbar, abgesehen von einem kurzen steinigen Zwischenstück. Der Einstieg beginnt beim unteren Haus links. Dort befindet sich an der Hausmauer eine blaue Markierung. Nach dem unfahrbaren Stück gelangt man auf erdigem Pfad durch die üppigste Vegetation. Aus meiner Sicht die vielleicht schönste Stelle auf den Kapverdischen Inseln. Auf 295 m erreicht man das Dorf Pai Antonio und die ans Meer hinunter führende Pflasterstrasse (Platz mit Baum im Kreisrund, Verladeort der mit Kaffeebohnen gefüllten Säcke). Auf bequemer Strasse gelangt man hinunter nach Fonsaco und von dort links nach Mosteiros/Igreja an der Küste.

Hinweis: Der Rückweg nach São Filipe beträgt ca. 50 km und ca. 1900 Höhenmeter.

Er ist in beiden Richtungen empfehlenswert und etwa gleich lang.

Fogo Tour 10
São Filipe - Nossa Senhora do Socorro - São Filipe

25km, +-840 hm.
Kurze Tour zu einem in prächtiger Lage befindlichen Ausflugs -  und Wallfahrtsort. Konditionell und technisch einfach.

Man fährt in São Filipe vor der Post links die Hauptstrasse hoch bis zur Weggabelung bei Brandão, km 4,8, 485 m (drei Akazien in Mauerhalbrund). Leicht bergauf und bergab erreicht man rechts bei km 8,1, 475 eine Abzweigung in Forno mit einer gelben Tafel, welche den Weg zum Sanktuarium weist. Man fährt rechts bergab. Bei den nächsten zwei Abzweigungen steht wieder je die gleiche jedoch unleserliche Tafel. Jeweils den Weg rechts nehmen. Bei km 12,5 erreicht man das auf einem Felsen, 120 m über Meer gelegene Sanktuarium. Das eventuell geschlossene Tor kann überklettert werden. Man fährt auf dem gleichen Weg zurück.

Fogo Tour 11
Ringstrassentour: São Filipe- Fonte Aleixo-Achada Furna- Monte Grande-Cidreia-Coxo-São Filipe.

Flexibel gestaltbare Tour durch verschiedene Höhenzonen den Berghang in der Umgebung von Sao Filipe querend. Konditionell - je nach Länge - anstrengend, technisch einfach.

Auf dieser Routen lernt man das Gebiet auf der unteren (ca. 500 m über Meer) und der oberen (ca. 900-1000 m über Meer) Ringstrasse kennen. Der Vorschlag kann beliebig erweitert oder abgekürzt werden. Achtung: das ständige Auf und Ab beschert unerwartet viele Höhenmeter, bei der obigen Tour, die ich so nicht gefahren bin, dürften es 2000 Höhenmeter sein.

São Vicente Tour 12
Mindelo-Casa Velha-Baia das Gatas- Salamansa-Mindelo.


Die Tour entspricht der Wanderung 102 - siehe Wanderführer São Vicente. 24km, 500 hm.
Abwechslungsreiche Tour mit interessanter Fahrt auf Sandpiste der Küste entlang und Rückkehr auf der alten Verbindungsstrasse nach Mindelo mit Tragepassagen. Technisch und konditionell mittelschwer.

Beim Palacio in Mindelo fährt man rechts stadtauswärts vorbei in Richtung Baia das Gatas. Bei km 5,5, 260 m kommt man zu einer Abzweigung und einem etwas versteckt in der Nähe befindlichen Ausflugsrestaurant (meistens geschlossen). Man fährt die Strasse links bergab. Variante: Bei klarem Wetter lohnt sich der Aufstieg auf der Strasse rechts auf den Monte Verde (750m, ca. 6 km ab Casa Velha). Nach einem längeren geraden und flachen Strassenstück erreicht man den Strand und das Ausflugsgebiet Baia das Gatas, 12 km. In Küstennähe beginnt ein sandiger, jedoch gut mit dem MTB gut zu befahrender Weg, auf dem man nach 6 km die Ortschaft Salamansa erreicht. Man fährt leicht ansteigend durch das Dorf und kommt in Verlängerung der Dorfstrasse auf die alte Strasse nach Mindelo. Es folgen einige Tragepassagen. Nach ca. 3 km hat man auf 200m den höchsten Punkt erreicht. Man erblickt die Stadt Mindelo, die man nach weiteren 3 km auf zum Teil unfahrbarem Pfad erreicht, der später in ein Schottersträsschen mündet.

São Nicolau Tour 13
Vila de Ribeira Brava-Aeroporto-Preguiça-Aeroporto-Calejão-Vila de Ribeira Brava.

Die Tour entspricht teilweise der Wanderung 101 - siehe Wanderführer São Nicolau
19km,950 hm.
Kurzer Ausflug in das schön gelegene Hafenstädtchen Preguiç und Rückkehr über einen kleinen Pass. Konditionell und technisch einfach.

Man fährt auf der Hauptstrasse zum Flughafen und gleich weiter hinunter nach Preguiç direkt am Meer, welches man nach 8 km erreicht. Auf gleichem Weg fährt man bis zum Flughafen zurück und biegt dort links in die leicht ansteigende Strasse nach Calejão ein. Von einer kleinen Passhöhe aus geniesst man einen Rundblick in die Inselhauptstadt hinunter und in die Berge in Richtung Cachajão. Auf steilen Serpentinen gelangt man nach Vila hinunter.

São Nicolau Tour 14
Vila da Ribeira Brava-Juncalinha  (-Carriçl)-Vila da Ribeira Brava.

44km, 600 hm. Längere abwechslungsreiche Tour der Nordostküste entlang mit fast dauerndem Blick aufs Meer. Möglichkeit die Tour bis nach Carriçl zu verlängern. Technisch einfach, konditionell mittelschwer.

Man fährt auf der Küstenstrasse in steten Auf und Ab nach Juncalinho (22km, 300 hm) und auf gleichem Weg zurück. Die Strecke Juncalinho nach Carriçl misst hin und zurück ca. 34 km und ca. 1200 hm. Empfehlung: Dies als separate Tour von Juncalinho aus unternehmen. Man fährt rechts die Dorfstrasse hoch. Am Dorfrand kommt man auf eine rostrote Schotterstrasse, die bequem zu fahren ist. Nach ca. 2 km ist die Strasse wieder gepflästert. Sie führt in weiten Kurven über den Bergrücken. Auf 490 m erreicht man den höchsten Punkt. Bemerkung: Ich bin nur bis hierher gefahren, da ich gleichentags wieder nach Vila zurückfuhr. Der weitere Wegverlauf nach Carriçl ist jedoch klar.
Anm. bela-vista.net:
Die im Wanderführer beschriebenen Wege führen durch tiefsandige Bachbetten und sind nur in Teilstrecken befahrbar.
Siehe Wanderung 301 -
Wanderführer São Nicolau.

São Nicolau Tour 15
Vila da Ribeira Brava-Carvoeiros-Faja-Cacha�§o- Agua das Patas-Campinho-Vila da Ribeira Brava

Die Tour entspricht teilweise den Wanderungen 105,106,107 - siehe Wanderführer São Nicolau 25km, 900 hm.

Eine landschaftlich höchst abwechslungsreiche Tour, die man keinesfalls auslassen sollte. Begeisternde Bergabfahrt auf alter Serpentinenstrasse zurück nach Vila. Technisch und konditionell mittelschwer.

Im auf Cabo Verde üblichen Auf und Ab gelangt man auf der Hauptstrasse nach Tarrafal zur Ortschaft Carvoeiros. Nach der folgenden Abfahrt hat man zwei Möglichkeiten: Man kann links, ebenfalls auf Pflasterstrasse, die Ribeira da Queimada oder rechts die Hauptroute hochfahren. Weiter oben bei Chã de Barrata kommen die Strassen wieder zusammen. Die Strasse links ist etwas steiler und ein wenig kürzer. Auf beiden Routen ist das Kopfsteinpflaster stellenweise sehr grob. In Cachaço, 14 km, 700 m, verlässt man links die Hauptstrasse und fährt zur Kapelle Nossa Senhora do Monte. In der Nähe der Kapelle fährt man die alte Serpentinenstrasse hinunter und zurück nach Vila.

São Nicolau Tour 16
Cachaço - Monte Gordo - Cachaço -Tarrafal.

Die Tour entspricht der Wanderung 201 - siehe Wanderführer São Nicolau. Ca. 25km, + 650 hm, -1350 hm.
Im Aufstieg ist dies keine MTB-Tour, sondern eine Wanderung, die sich jedoch wegen der grossartigen Aussicht auf dem Kamm und auf dem Gipfel des Monte Gordo (1312 m, höchster Punkt der Insel) und wegen der tollen Bikeabfahrt lohnt.

Von der Hauptstrasse im oberen Dorfteil von Cachaço fährt man rechts eine alte Pflasterstrasse hoch. Sogleich wird die Strasse jedoch derart steil, dass sie trotz des kompakten Untergrunds bergauf nicht mehr zu fahren ist. Nach ca. 2 km kommt man auf eine Senke und auf ein leicht fahrbares Stück. Auf dem höchsten Punkt, 1020 m, zweigt links ein Weglein durch das Gehölz ab. Auf diesem erdigen Pfad das Rad mindestens bis zum Austritt aus dem Wald und Erreichen der freien Sicht auf dem Kamm (ca. 1120 m) mittragen, denn von dort aus kann man wunderschön zurückfahren. Wer mit der Technik des Fahrens auf rutschigen Singletrails vertraut ist, nimmt das Rad bis auf den Gipfel mit, andernfalls macht man die letzten 200 Höhenmeter ohne Rad zum höchsten Punkt der Insel. Auf dem Kamm weht oft ein starker Wind, was man auch den Baumformen ansieht. Oft kann man der Wolkenbildung auf der rechten Bergseite und deren Auflösung auf der andern Seite zusehen. Den Rückweg macht man auf gleichem Weg. In kurzer Zeit ist man wieder auf der Hauptstrasse unten. Dort fährt man nach rechts ein kleines Stück weit bergauf und dann mit einer kurzen Gegensteigung in ca. 12 km hinunter nach Tarrafal. Hinweis: Es müsste möglich sein, von der Senke Caldeirinha (1020 m) aus mit dem MTB in nördlicher Richtung weiter zu fahren und nach Ribeira da Prata zu gelangen (Wandertour 202 und 205 auf der Karte)) und von dort weiter nach Tarrafal.


Anm. bela-vista.net:

Die angesprochenen Wege sind zwischen Ribeira dos Calhaus und Fragata de cima hochgebirgige Wanderpfade, teils nur schwer begehbar und keinesfalls befahrbar!
Geeignet und sehr lohnend, wenn auch mit Tragestrecken, ist die Umrundung des Monte Gordo auf Weg 202 und 207.

São Nicolau Tour 17
Tarrafal-Ribeira da Prata-Tarrafal

Abwechslungsreicher Ausflug von Tarrafal in die beiden abgeschiedenen Dörfer Praia Branca und Ribeira da Prata. Konditionell und technisch leicht

Auf guter Pflasterstrasse gelangt man zum Dorf Praia Branca und danach nach Ribeira da Prata, wo die Strasse endet. Auf gleichem Weg fährt man zurück.

Santo Antão Tour 18
Cova - Eito -Vila das Pombas - Ribeira Grande-Ponta do Sol.

Die Tour entspricht der Wanderung 101 - siehe Wanderführer Santo Antã 27 km, +400hm, - 1600hm.
Nicht umsonst die am häufigsten begangene Wanderroute auf Cabo Verde. Mit dem Mountainbike ist sie noch aufregender. Technisch und konditionell mittelschwer.

Man startet an der Kreuzung der Hauptstrasse Porto Novo nach Ribeira Grande beim Cova-Krater, den man mit dem Aluguer vom Hafen in Porto Novo aus in einer halben Stunde erreicht. Auf der Fahrstrasse fährt man auf den Kraterboden hinunter bis zu einer Hausruine. Dort führt rechts ein Weg, den man grösstenteils zu Fuss gehen muss, auf den Kraterrand hinauf. Sogleich blickt man auf eine gut erhaltene Serpentinenstrasse und in das fruchtbare Tal hinunter. Die obersten Serpentinen sind eng und schwierig zu fahren, nachher wird es einfacher und ist genussreich zu fahren. Die Orientierung ist einfach. Bei einem Schwimmbad sollte man jedoch ein kurzes Stück den Weg rechts hinauf nehmen. Bei km 11,5, 95 m erreicht man auf der Talstrasse eine Bar in Eito, nach weiteren 2 km ist man am Meer bei Vila das Pombas. Auf der Küstenstrasse fährt man in stetem Auf und Ab nach Ribeira Grande (22 km) und weiter nach Ponta do Sol.

Santo Antão Tour 19
Ponta do Sol-Fontainhas-Forminguinhas-Cruzinha da Garç-Chã de Igreja-Selada-Coculi- Ribeira Grande-Ponta do Sol

Die Tour entspricht der Wanderung 212 - siehe Wanderführer Santo Antão Ca. 40km, 1200 hm.
Atemberaubend schöne Tour auf altem Maultierweg, teils hoch über der Küste, teils unten dem Meer entlang. Viele Schiebestrecken, aber auch viele einmalig schön zu fahrende Wegstücke. Rückkehr durch fruchtbares Tal und über einen Pass auf Pflasterstrasse. Konditionell und technisch schwierige Tour.

In Ponta do Sol fährt man in Richtung Ribeira Grande hoch bis an den Ortsrand. Von der Abzweigung führt eine Strasse rechts hangquer bei einigen Häusern vorbei. Man blickt hinunter auf Fussballplatz, Friedhof und die Häuser von Ponta do Sol. Nach 2 km  auf 200 m erreicht man das erste Dorf Fontainhas, welches man zu Fuss durchquert. Anschliessend kann man wieder ein Stück weit fahren. Man durchquert die Dörfer Corvo,4,6 km, 110 m, und Corvo, 6,6 km, 40 m und schliesslich Forminguinhas, 8,0 km 35 m. Darauf folgt ein längeres Stück, das man unten am Meer zu Fuss gehen muss. Der Küste entlang geht und fährt man weiter. Nach einem ebenen, sandigen Wegstück kommt man in das Dorf Cruzinha da Garç, ca. km 14, wo man auf einer Fahrstrasse die Küste verlässt. Nach leichtem Aufstieg kommt man in den größeren Ort Chã de Igreja, 16 km. Hier besteht die Möglichkeit, ein Taxi oder einen Aluguer zu mieten, mit dem man z. B. auf den Pass, Selada da Garç, 21 km, 710 m, fährt. Von dort rollt man bequem hinunter nach Coculi und Ribeira Grande, 35 km, von wo man auf der Küstenstrasse zurück nach Ponta do Sol gelangt.

Santo Antão Tour 20
Espongeiro - Lagoa - Ribeira Fria - Porto Novo

Die Tour entspricht der Wanderung 317 - siehe Wanderführer Santo Antão Ca. 27km, +200 hm, -1600 hm 
Bei dieser Tour durchfährt man die fruchtbare Lagoa-Hochebene. Auf weitgehend unfahrbarem Wegstück gelangt man nach Ribeira Fria, von wo man wieder auf dem Sattel  bequem weiter nach Porto Novo fährt. Technisch und konditionell schwierig.

Von der Hauptstrasse in Espongeiro fährt man westwärts auf angenehmer Schotterstrasse und leichtem Auf und Ab über die Hochebene der Lagoa. Nach 8 km, kurz nach einer Häusergruppe mit einer Bar, kommt man zu einer Abzweigung. Hier fährt man nach links weiter (An der der Strasse steht ein auffallendes höheres quaderförmiges Haus). Auf der Schotterstrasse fährt man hangquer abwärts und man gelangt zu einem Bauernhaus (rechts am Weg). Man geht nun zu Fuss den markanten Weg schräg abwärts weiter. Der Weg ist aufgefüllt mit grossen Lavagesteinsbrocken und unfahrbar. Die Bikeschuhe werden arg strapaziert. Schliesslich erreicht man ein Bauernhaus, bei dem man keinesfalls geradeaus abwärts gehen darf, sondern scharf nach rechts in die Ribeira hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Vielleicht treffen Sie beim Bauernhaus den freundlichen älteren Bauern, der mir den Weg zeigte, und, in die Ribeira vorauseilend, tatsächlich Steine aus dem Weg räumte, was mir anderswo noch nicht passiert ist! Nach steilem Aufstieg oben auf der anderen Seite der Ribeira angelangt, geht man quer und teils fahrbar weiter (nicht links bergab), wo man endlich die größere Ortschaft Ribeira Fria, ca. 14 km. erreicht. Von dort gelangt man nach 13 km bequem nach Porto Novo, das man in der Ferne sieht.

Anm. bela-vista.net:
Der Weg 317 ist, wie Peter Vogt richtig schreibt, auf voller Länge für MTB ungeeignet. Die Alternative ist eine "fast and furious", teils flowig schnelle LKW-Baggerspur von Lagoa hinab zur Zimentfabrik CABOCEM, in der Karte gekennzeichnet als Weg 317a.

Santo Antão Tour 21
Porto Novo-Lombo das Lanças - Campo Redondo - Tarrafal de Monte Trigo

Die Tour entspricht der Wanderung 312 - siehe Wanderführer Santo Antão.
Die landschaftlich abwechslungsreiche Tour führt auf die ockerfarbene Hochebene des Campo Redondo und von dort in das abgeschiedene Tarrafal de Trigo zur Küste hinunter. Bei klarem Wetter eine höchst beeindruckende Tour in einem weniger bekannten und ganz andersartigen Teil der Insel.

Auf der Hauptstrasse fährt man von Porto Novo westwärts nach Ponte Sul, wo man die Abzweigung nach links nimmt. Der Strassenbelag ist anfangs noch gut, wird jedoch je höher man gelangt zunehmend schlechter, ist aber für das Befahren mit dem Mountainbike kein Problem, das Mitfahren im Auto wird jedoch zur Tortur. Es herrschen streckenweise bachbettartige Zustände (Januar 2005). Man erreicht schliesslich auf 1500 m die beeindruckende Hochebene Campo Redondo am Fuss des Tope de Coroa, mit 1979 m die höchste Erhebung der Insel. Bemerkung: Wegen Nebels musste ich meine Tour vor Campo Redondo abbrechen und zurück nach Porto Novo fahren. Ich führe diese Tour dennoch auf, weil es sich lohnt, diese andersartige Gegend kennen zu lernen. Vom Campo Redondo aus kann man nach Tarrafal und am andern Tag wieder zurückfahren oder man kann die Hochebene in Richtung Tampa Caminho erkunden (was ich vorhatte), um von dort über die Bordeira de Norte via Lagedos nach Porto Novo zurückzukehren.

Reiseliteratur von Informação Turística Lucete Fortes

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updated: 14.04.17
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