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Lucete Fortes
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Reisehandbuch Cabo Verde
Kapverdische Inseln

Pitt Reitmaier, Lucete Fortes

Reise Know How Verlag - Bielefeld

Bewertungen, Kritiken, Besprechungen und Rezensionen

praktisches Taschenformat - stabile Bindung
Maximilian Kaltner:
Der Reiseführer "Cabo Verde" von Pitt Reitmaier und Lucete Fortes ist der beste Reiseführer, den ich bisher gelesen habe. Er ist zugleich ein Sachbuch, das über Geschichte, Gesellschaft, Geographie, Flora und Fauna, Sprache, Wirtschaft, Politik informiert.
Was hier klingt wie ein schweifender Überblick ist tatsächlich eine detaillierte Einführung, die mit sehr viel Liebe und Genauigkeit ansprechend erzählt wird. Es wird nicht trocken, nicht uninteressant, man erfährt so ziemlich alles über das Land, dessen Bewohner, und die einzelnen Inseln.
Auch wenn man noch keine Reise auf die Kap Verden geplant hat, ist es ein empfehlenswertes Lesebuch, um eine faszinierendes Land mit einer faszinierenden Geschichte und Kultur kennen zu lernen. Die Autoren informieren derart umfassend, dass keine Fragen offen bleiben - und zusätzlich wird noch Literatur für mehr Detailwissen empfohlen.
Wenn alle Reiseführer derart bearbeitet würden, hätte ich sie alle im Regal.
Großes Kompliment!


Dr. Rolf Müller:

Kompliment für "Cabo Verde, Kapverdische Inseln".
Es ist der beste Reiseführer, den ich jemals in der Hand hatte.
Mit exzellenter Sach- und Ortskenntnis geschrieben, bietet er verlässliche Orientierungshilfe für Erkundungstouren über die Kapverdischen Inseln. Dieses Fazit kann ich uneingeschränkt am Ende einer Reise nach Sao Vicente und Santo Antao ziehen.
Der Reiseführer unterscheidet sich von anderen auch insoweit sehr positiv, als er nicht nur eine Aneinanderreihung trockener Fakten liefert, sondern auch die sehr gut nachvollziehbaren weltanschaulichen Perspektiven der Autoren in die Landesbeschreibung einbezieht. Das macht ihn authentisch und lesenswert.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Dr. Rolf Müller

 

Lenissima:
Ich bin mit einem Kapverdianer verheiratet und ich nehme diesen Reisefuehrer jedesmal wieder auf meine Reisen auf die Inseln mit - er ist schon ganz zerfleddert! Vor allem aber hat dieses Buch mir viele Einblicke und Informationen ueber das Heimatland meines Mannes vermittelt und mir geholfen, ihn und seine Landsleute besser zu verstehen, Hintergruende zu durchschauen und Dinge zu hinterfragen. Man merkt, dass die Autoren nicht nur touristische Erfahrungen in dem Land haben, sondern Land und Leute wirklich kennen und die positiven wie auch negativen Seiten sehen. ... Von allen Reisefuehrern, auch franzoesischen, die ich bisher gelesen habe, ist dieser eindeutig der Beste, nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich!

Dueggelin Marcel:
Ein Muss für Reisen zu den Kapverdischen Inseln
Sehr ausführliches Reisebuch zu den Inseln.

Das beste ist aber die überaus ausführliche Information über die Geschichte, die Leute, das Leben und alles drum und dran über die Historie der Kap Verden. Sehr interessant, und sollte unbedingt vor jeder Reise gelesen werden!

Herbert Lutz:
Bisher der beste Reiseführer den ich hatte. Man merkt das Ihn Insider geschrieben haben, welche die Kapverden bestens kennen.
Es werden auch sehr ausführlich historische Informationen geboten, die man zum Verständnis der Kultur und der Lebensumstände auf den Kapverden benötigt.
Kann ich für alle weiterempfehlen, die nicht nur einen Badeurlaub machen wollen!

Michael Metz:
..., ich war vor kurzem in Cabo Verde und mit dem Reise-Know-How-Führer unterwegs.
Ich möchte diesen ganz ausdrücklich positiv bewerten. Nicht nur den praktischen Reiseteil selbst.
Ganz großartig ist der allgemeine Teil über Land, Geschichte, Demographie usw., diese hervorragende Beschreibung des Landes in vielen Facetten, mit wirklich profunden, langjährigen Landeskenntnis der Autoren, ist etwas, das man selten in Reiseführern zu lesen bekommt. Aber bei Cabo Verde ist das wirklich toll, und ein Genuss, das zu lesen.
Herzlichen Glückwunsch.

Attila Bertalan:
Die Inhalte sind wie gewohnt ausführlich und kompetent geschrieben.
Da der landeskundliche Teil mit über 200 Seiten sehr umfangreich ist, ist das Buch nicht nur als Reiseführer, sondern auch als Nachschlagewerk zur Landesgeographie der Kapverdischen Inseln relevant und interessant zu lesen.
Mit rund 200 Seiten kommen auch die aktuellen Reiseinformationen nicht zu kurz und wenden sich vor allem an Individualreisende. Da der Autor als Tropenarzt praktische Erfahrungen auf den Kapverden hat sind die ausfürlichen medizinischen Hinweise besonders zu beachten. Da er zudem als Hobbykartograph tätig ist, ist auch das Kartenmaterial für einen Reiseführer überdurchschnittlich gehaltreich.
Letztendlich ist das Reise-Know-How Reisehandbuch das mit Abstand beste zur Zeit erhältliche für die Kapverden und somit uneingeschränkt zu empfehlen.

GutZuFuss:
Umfangreich, tiefgründig, professionell Dagegen kann man jeden Marco Polo usw. vergessen.
Ich habe solch einen engagierten und umfangreichen Reiseführer bisher nicht gekannt.
Meine Empfehlung für dieses Buch!


Nora F:
Dieses Buch ist nicht nur der beste Reiseführer zu den kapverdischen Inseln, es ist auch
der beste Reiseführer, den ich überhaupt bisher in der Hand hatte.
Auf satt bedruckten und bebilderten 552 Seiten werden hier Informationen gesammelt und vermittelt, die weit über das hinausgehen, was von einem herkömmlichen (auch einem guten!) Reiseführer zu erwarten ist. Deswegen möchte ich hier vor allem auf diesen Mehrwert eingehen, auf das ungeheuer vielfältige und gut informierte Panorama, das dieses Buch von den Kapverden zeichnet.
Da sind zunächst einmal die sehr differenzierten und klugen Ausführungen über Land und Leute, Informationen über Geografie, Flora und Fauna, über die Bevölkerung, ihre Zusammensetzung, Probleme und Besonderheiten. Man erfährt etwas über die spezifischen Familienstrukturen und ihre Geschichte, über kulturelle Mechanismen wie die so genannte "Kreolisierung", über die bis heute ungesühnten Verbrechen des portugiesischen Faschismus.
Dabei werden auch heikle Kapitel der neueren Zeit wie Sicherheit und Kriminalität nicht ausgespart.
Ganz besonders hervorzuheben sind die außergewöhnlich informativen Kapitel über die kapverdische Wirtschaft und ihre Schwierigkeiten, insbesondere über detailliert beschriebene Erfolge und Rückschläge bei der Entwicklungszusammenarbeit.
Das absolute Highlight des Buches aber sind seine Ausführungen zur Geschichte der Kapverden.
Neben der detaillierten und vollständigen tabellarischen Übersicht (S. 160-164) gibt zu jeder Insel ein eigenes Kapitel über die jeweiligen (oft recht unterschiedlichen) historischen Zusammenhänge, z.B. über die Bedeutung des Transatlantikkabels für die Geschichte der Insel São Vicente. Aufgelockert wird das Ganze nicht nur von Bildern, sondern immer wieder auch von literarischen Kostproben- ganz besonders anrührend: "Hora di Bai - Stunde des Abschieds" von Eugénio Tavares (S. 414).
Der oft kritische, bisweilen etwas subjektive oder gar besserwisserische Ton mag beim Lesen zunächst irritieren, hebt er sich doch stark ab von der in Reiseführen ansonsten üblichen forcierten Neutralität. Doch hat man dann ein paar Seiten gelesen und sich davon überzeugt, dass hier jemand spricht, der wirklich weiß, wovon er redet (Reitmaier ist seit über 30 Jahren auf den Kapverden und hat als Arzt zahlreiche Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit gesammelt), beginnt man, auch die persönlichen Bemerkungen, sarkastischen Seitenhiebe usw. zu schätzen ....
So haben wir erst am letzten Tag in Santa Maria den wunderbaren neuen CD-Laden entdeckt, der bisher in keinem Reiseführer verzeichnet ist. Doch auch hier leistete das Buch von Fortes und Reitmaier gute Dienste: Wir wussten, was wir uns anhören wollten und verließen nach einer Stunde den Laden hochzufrieden mit 10 neuen kapverdischen CDs.

Mirinho:
Ein sehr guter, sehr aktueller Reiseführer. Die einzelnen Inseln werden sehr ausführlich beschrieben. Die Tipps in Bezug auf Unterkünfte, Restaurants usw. sind gut und vor allen Dingen objektiv (stimmt zu mindest für Boa Vista, bei den anderen Inseln habe ich keine Vergleichsmöglichkeit). Auch der Rest, wie Aktivitäten , Einreise usw. ist passend. Man hat das Gefühl der Autor kennt sich wirklich im Land aus. Er kennt und versteht die Inseln und ihre Eigenheiten.
Der beste Kapverden Reiseführer, der auf dem Markt ist !!

euripides50:

Viele mag es geben, die nach der Bereisung aller Kanareninseln sich ein wenig weiter südlich in den Atlantik trauen wollen, vor einem Besuch Westafrika aber noch zurückschrecken. Diese Leute sind mit den Kapverdischen Inseln gut bedient, denn diese Region offeriert dem Reisenden einen gleichsam weichgespülten Einstieg in Afrika, eine kreolische Mischung aus Afrika und Karibik mitten im Ozean. Das vorliegende Buch ist die derzeit umfangreichste und beste Einführung in die Inselwelt von Cabo Verde. Auf weit über 500 Seiten offeriert der Autor Geschichte, Geografie, Reisehinweise und Landeskunde in geradezu epischer, manchmal sogar etwas redundanter Breite - garniert mit einer unverkennbaren Liebe zu den Menschen, der Literatur und der Musik dieser Inseln. Als schon seit Jahrzehnten auf der Insel Santo Antao lebender Arzt kennt Reitmaier die Sachverhalte, die er beschreibt aus eigener Anschauung, wobei er sich mit eindeutigen Wertungen allerdings nicht zurückhält. In dieser leicht linksgewirkten Einseitigkeit vor allem im geschichtlichen Teil des Buches liegt vielleicht die einzige Schwäche dieses Reiseführers, denn der Autor ist unverkennbar ein Anhänger der marxistischen Einheitspartei PAICV, die bei den ersten freien Wahlen 1990 von den Bürgern Cabo Verdes mit Pauken und Trompeten abgewählt wurde.
Wurde deswegen das Gemetzel von Santo Anato, bei dem die Regierung am 31. August 1981 die Demonstranten gegen die Agrarreform zusammenschießen ließ, nicht erwähnt? Aber egal.
In 95 % der Darlegungen ist von den politischen Vorlieben des Autors nichts zu erkennen, dafür umso mehr von seiner Liebe und Sachkenntnis, mit denen es ihm gelingt, seinen Lesern dieses kleinste Land Afrikas auf gut lesbare Art zu erschließen.

Kommentar der Autoren:
Diese mit der maximalen Anzahl an Sternchen versehene Besprechung halten wir für diffamierend, unseriös und ehrverletzend. Warum?

  1. Das Buch hat zwei Autoren - weshalb wird die Autorin nicht erwähnt?
  2. Hat euripides50 die Seiten zu Agrarreform und den Ereignissen am 31 August 1981 nicht gelesen?
  3. Er schliesst aus seinem "Überblättern", die Autoren hätten dieses Thema aus politischen Absichten heraus "nicht erwähnt" und konstruiert hieraus eine persönliche Attacke auf "den Autor".
  4. Die von ihm unterstellte Nicht-Erwähnung von Menschenrechtsverletzungen wischt er für sich selbst mit einem lässigen "Aber egal." vom Tisch.

Faktencheck aus Autorensicht:

  • Die vom Rezensenten "überblätterten" Seiten zu Agrarreform und den Ereignissen am 31. Aug. 1981:
6. Auflage 2011
anklicken zum Öffnen
Reisehandbuch Cabo Verde S. 144 Reitmaier-Fortes
Reisehandbuch Cabo Verde S. 145 Reitmaier-Fortes
Reisehandbuch Cabo Verde S. 146 Reitmaier-Fortes
S.144
S.145
S.146
  • Pitt Reitmaier war Entwicklungshelfer einer evangelischen Organisation.
  • Im August - September 1981 war er der einzige Arzt auf der Insel Santo Antão und vorwiegend im Hospital von Ra Grande.
  • Er hat alle Verletzten des 31. August 1981 untersucht und beurteilt.
  • in seiner Funktion als Delegado de Saúde des Landkreises Porto Novo und stellvertretend des Landkreises Ra Grande richtete er in den ersten Septembertagen 1981 einen geharnischten dienstlichen Brief an den auf der Insel anwesenden Verteidigungsminister, in dem er Beschwerden und Befunde der Gefangen zur Kenntnis gab und in dem er die Rechte der Gefangenen einforderte.
  • Der Brief ist im Kabinett in Praia besprochen worden und auf der Insel fanden keine weiteren Misshandlungen mehr statt.
  • Im Interview mit Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes zur Nachuntersuchung von Menschenrechtsverletzungen hat er über seine Beobachtungen und Interventionen berichtet.
  • Lucete Fortes und Pitt Reitmaier benutzen keine Pseudonyme, um ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Zur homepage des Rezensenten mit dem Pseudonym euripides50: Ludwig Witzani

Anmerkung:
Die Rezension ist von Amazon.de gelöscht worden und seit 28 12 2016 nicht mehr aufrufbar.
Wiederholte Versuche, den Rezensenten zu kontaktieren, blieben ohne Antwort.
Schlussfolgerung:
Auch in den Zeiten des Postfaktischen kann es nicht schaden,
  • eine fundierte Meinung zu haben
  • auf Fakten zu bestehen
  • sich gegen Verleumdungen zu wehren.

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updated: 11.01.17